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Glossar

Burnout-Syndrom – Kurz erklärt

Eine Vielzahl an Symptomen (=Syndrom), bei dem der Zustand chronischer Erschöpfung im Vordergrund steht. Es äußert sich durch physische, emotionale und mentale Erschöpfung – ähnlich einer depressiven Symptomatik – reduzierte Leistungsfähigkeit und das Gefühl, überfordert zu sein. Oft auch verbunden mit einem Gefühl der Leere und Sinnlosigkeit.

Beispiele, die ein Burnout-Syndrom beschreiben:

  • Emotionale Erschöpfung
  • Reduzierte Leistungsfähigkeit
  • Psychosomatische Beschwerden (bspw. Verdauungsprobleme, Rücken-, Nackenschmerzen,…)
  • Vermindertes Engagement
  • Schlafstörungen
  • Reizbarkeit und Gereiztheit
  • Rückzug aus sozialen Aktivitäten / Antriebslosigkeit
  • Niedergeschlagenheit und Stimmungsschwankungen
  • Veränderungen im Ess- und Trinkverhalten

Burnout wird erst mit dem in Kraft treten der ICD-11 eine klinisch relevante und offizielle Diagnose, die zudem ausschließlich auf den beruflichen Kontext angewendet werden soll. Aktuell werden im klinisch-therapeutischen Kontext vermutlich häufig Depression oder Neurasthenie diagnostiziert.

Es ist wichtig zu beachten, dass das Burnout-Syndrom eine komplexe Erkrankung ist und die Symptome von Person zu Person variieren können. Professionelle Unterstützung durch einen Arzt oder Psychotherapeuten sind unbedingt zu empfehlen.